„Keine Waffen in Spannungsgebiete“ – eine Sprachkritik

SPIEGEL: Sie halten nichts von dem Prinzip der Bonner Regierung, keine Waffen in Spannungsgebiete zu liefern?

STRAUSS: Dies ist auch so eine der oberflächlichen Kitschformeln, die nicht dadurch besser wird, daß sie schon von CDU/CSU-Regierungen vorfabriziert worden ist. Ich verstehe überhaupt nicht, was Waffen in Nicht-Spannungsgebieten verloren haben. Wenn Menschen verzweifelte Angst haben, Opfer einer Invasion zu werden, haben sie Anspruch darauf, nicht im Stich gelassen zu werden. Vom Westen hören die immer nur: Wir können euch leider nicht helfen, ihr müßt euch arrangieren, wir schicken dann vielleicht Bibeln oder Care-Pakete oder ein paar Modelle unserer Verfassung, wie man eine ideale Demokratie aufbaut.

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